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Fragen zur SCHUFA

Hier werden oft gestellte Fragen rund um das Thema „SCHUFA“ beantwortet.

Wer darf eine SCHUFA-Auskunft einholen?

Grundsätzlich können alle Institutionen Auskünfte von der SCHUFA verlangen, welche der SCHUFA auch Daten liefern. Hierbei spricht man von den SCHUFA-Vertragspartnern und nur diese können eine Auskunft verlangen. Jedoch kann eine Auskunft nur dann angefordert werden, wenn der Kunde sein Einverständnis durch Unterschreiben der SCHUFA-Klausel gibt. Bei vielen Geschäften muss diese Klausel unterschrieben werden, um einen Vertrag überhaupt abschließen zu können.

Was ist die SCHUFA-Klausel?

Die SCHUFA-Klausel muss häufig bei der Eröffnung eines neuen Girokontos oder bei einem Kreditantrag unterzeichnet werden. Der Verbraucher berechtigt mit Unterschrift der SCHUFA-Klausel ein Kreditinstitut, dessen gespeicherte Informationen bei der SCHUFA einzuholen. Zum anderen willigt der Verbraucher auch ein, dass das Kreditinstitut auch die neuen Angaben zum jeweiligen Kreditgeschäft an die Schufa Holding AG übermitteln darf.

Was kostet eine SCHUFA-Auskunft?

Die SCHUFA bietet auf ihrer Website verschiedene Pakete an, wodurch man selbst seine gespeicherten Daten einsehen kann. Allerdings sind diese Pakete mit ordentlichen Gebühren versehen. Mit der Datenübersicht nach dem Bundesdatenschutzgesetz ist es jedoch jedem Bürger einmal pro Jahr möglich, kostenlos eine Übersicht zu seinen SCHUFA-Daten anzufordern. Wie man die kostenlose Selbstauskunft genau erhält, ist in der Schritt-für-Schritt-Anleitung unter Eigenauskunft erklärt.

Was ist der SCHUFA-Score?

Wenn vom SCHUFA-Score gesprochen wird, ist die Rede vom Basisscore. Dieser Wert spielt beispielsweise bei Abschluss von Leasing- oder Handyverträgen eine wichtige Rolle. Er drückt die Bonität und die Kreditwürdigkeit einer Person aus. Neben dem Basisscore gibt es noch den SCHUFA-Branchenscore. Dieser Scoring-Wert gibt den jeweiligen SCHUFA-Geschäftspartnern zusätzlich eine ergänzende Einschätzung des wirtschaftlichen Risikos für die spezifische Branche.

Welcher SCHUFA-Score ist gut?

Es gilt: Je höher der SCHUFA-Score desto geringer ist das Risiko einer Zahlungsnot. Der Scorewert kann dabei maximal bei 100 und minimal bei 0 liegen. Ein Wert zwischen 95-100% wird allgemein als guter Wert eingestuft. Der Score wird alle 3 Monate neu berechnet, damit er nicht veraltet. Die Berechnung des Kreditscoring erfolgt aus verschiedenen Faktoren. Wie genau die Unternehmen diesen Score für sich nutzen und welche Schlüsse sie daraus ziehen, kann unterschiedlich sein.

Eine genaue Übersicht zu den Score-Werten finden Sie unter „Basisscore

Wieso kann ein SCHUFA-Score negativ sein?

Der Berechnung des SCHUFA-Werts unterliegen verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel die Anzahl an aktiven Bankkonten oder offenen Krediten. Bei der Datenspeicherung wertet die SCHUFA auch sogenannte Negativmerkmale. Zahlungsverzug bei offenen Rechnungen oder nicht vertragsmäßiges Handeln haben dabei einen negativen Einfluss auf das Scoring. Der dabei entstehende Basisscore kann demnach entweder positiv oder eben auch negativ ausfallen.

Wie kann man den SCHUFA-Score verbessern?

Zunächst sollte man sich durch die kostenlose Eigenauskunft einen Überblick über seine SCHUFA-Situation verschaffen. Nun sollten alle vorhanden Einträge akribisch geprüft werden. Falls unwahre Informationen, welche den Score-Wert negativ beeinflussen, vorliegen, kann entsprechend Widerspruch eingelegt und auch eine Korrektur bzw. Löschung beantragt werden. Liegen keine Fehler vor, müssen die üblichen Fristen zur Löschung abgewartet werden. Durch Kündigung von unnötigen Konten und Krediten kann das SCHUFA-Profil gezielt verbessert werden.

Wie kann ich fehlerhafte Einträge in der SCHUFA ändern?

Es kommt nicht selten vor, dass die Datenbestände der Schufa Holding AG fehlerhaft bzw. nicht mehr aktuell sind. Ein derartiger Fehleintrag kann jedoch erhebliche Probleme bereiten, wenn man einen Kredit beantragen oder einen Vertrag abschließen möchte. Stößt man auf einen fehlerhaften SCHUFA-Eintrag, kann man gegen die negative Eintragung widersprechen und eine Löschung bzw. Korrektur verlangen.

Ein Muster für ein solches Schreiben, steht unter Widerspruch zur Verfügung.

Was ist eine Bonitätsauskunft?

Eine Bonitätsauskunft ist oft eine entscheidende Voraussetzung für einen Vertragsabschluss. Sie kann zum Beispiel bei der Kontoeröffnung bei einer Bank, beim Abschluss einer Versicherung oder vor dem Unterschreiben eines Mietvertrags, vom jeweiligen Vertragspartner, angefordert werden. Durch die Bonitätsauskunft möchten sich Geschäftspartner oft im Vorfeld vor Zahlungsausfällen absichern. Zumeist wird hierbei eine Bonitätsauskunft von der SCHUFA verlangt.

Warum wird die SCHUFA bei einer Kontoeröffnung abgerufen?

Prinzipiell versuchen traditionelle Banken stets Neukunden zu gewinnen die eine gute Bonität haben. Solche Kunden sind für die Banken attraktiver, da mit ihnen nach der Kontoeröffnung mit höherer Wahrscheinlichkeit auch Folgegeschäfte abgeschlossen werden können. Die Bonitätsprüfung erfolgt dabei durch eine SCHUFA-Abfrage, welcher der Kunde beim Kontoeröffnungsantrag zustimmen muss. Stimmt der Kunde dem nicht zu, erhält er oftmals kein neues Girokonto.

Wo bekommt man ein schufafreies Girokonto?

Für Personen mit negativen SCHUFA-Einträgen gibt es spezielle Institute wie PayCenter, wo ein Girokonto ohne jegliche SCHUFA-Auskunft eröffnet werden kann. Die Bonität spielt daher bei der Kontoeröffnung keine Rolle. Mit dem schufafreien Girokonto auf Guthabenbasis können Menschen mit negativen SCHUFA-Score dennoch am modernen, bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen.

Wo bekomme ich Geld trotz SCHUFA?

Hat man einen negativen SCHUFA-Eintrag, kann es sich als sehr schwer erweisen, an Geld zu kommen. Grundsätzlich prüfen Banken und Kreditinstitute den SCHUFA-Score, bevor sie einen Kredit vergeben. Es gibt zwar Institute, die einen Kredit bei negativer SCHUFA vergeben, allerdings kommen hier wesentlich teurere Zinsen zum Einsatz. Ein negativer SCHUFA-Eintrag ist zudem eine Art Warnzeichen vor einer drohenden Schuldenfalle. Deshalb ist vor Krediten ohne SCHUFA dringend abzuraten.

Warum wird die SCHUFA beim Abschluss eines Mietvertrags abgerufen?

Ist man auf Wohnungssuche, wird man häufig mit einer SCHUFA-Bonitätsauskunft konfrontiert. Bevor man mit dem Vermieter überhaupt den neuen Vertrag für die Wohnung abschließen kann, verlangt dieser eine SCHUFA-Eigenauskunft. Da Vermieter kein Risiko eingehen wollen, prüfen sie vor der Vermietung die Zuverlässigkeit der Person in Bezug auf fristgerechte Ratenzahlung oder ähnlichem. Der SCHUFA-Scoring-Wert ist daher oft die Entscheidungsgrundlage für den Mietvertrag.

Was ist die SCHUFA?

Die SCHUFA, auch bekannt als Schufa Holding AG, ist in der Bundesrepublik die führende Auskunftei für kreditrelevante Informationen. Auskunfteien sammeln Daten über Privatpersonen und Unternehmen, welche sie dann ihren Geschäftspartnern zur Verfügung stellen, sofern ein berechtigtes Interesse dargelegt wird. Der Name „SCHUFA“ steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“.

Was ist eine SCHUFA-Auskunft?

Der Begriff „SCHUFA-Auskunft“ kann einem in verschiedenen Situationen begegnen wie zum Beispiel bei Beantragen eines Kredites, beim Leasen eines Autos oder sogar bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages. Unternehmen oder Banken holen sich diese SCHUFA-Auskünfte oft vorab, um die Bonität eines potentiellen Neukunden oder Vertragspartners, anhand seiner bisherigen Kredite oder Verhaltensweisen, einzuschätzen.

Was ist ein SCHUFA-Eintrag?

Ein SCHUFA-Eintrag ist nicht immer negativ zu bewerten. Allgemein hat vermutlich jeder Erwachsene in Deutschland einen Eintrag bei der SCHUFA, da dieser oft sofort nach einer Kontoeröffnung oder bei einem Vertragsabschluss erfolgt. Bei einem Großteil der Menschen handelt es sich um positive Einträge. Negative SCHUFA-Einträge entstehen beispielsweise bei Missachtung von Vertragsbedingungen, wodurch es zu Zahlungsausfällen kommt, oder auch durch Informationen aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen.

Welche Daten speichert die SCHUFA?

Die Schufa Holding AG speichert zum einen personenbezogene Daten, zum anderen Informationen aus Verträgen und abgeschlossenen Geschäften. Die SCHUFA selbst erhebt die Daten nicht, sondern bekommt diese von ihren Vertragspartnern geliefert. Die gespeicherten Daten werden zudem unterschieden in Positivmerkmale für vertragsgemäßes Handeln und in Negativmerkmale, welche die Missachtung von vertraglich festgelegten Regelungen beschreiben.

Welche Daten explizit von der SCHUFA gespeichert werden, ist unter Datenspeicherung aufgelistet.

Woher bekommt die SCHUFA Daten?

Die Informationen zur Datenspeicherung bei der Schufa Holding werden von einer Reihe von Vertragspartnern geliefert. Solche SCHUFA-Vertragspartner sind vor allem Kreditinstitute und Leasinggesellschaften, aber auch Unternehmen aus dem Handel und der Telekommunikationsbranche. Zudem zieht die SCHUFA auch das öffentliche Schuldnerverzeichnis zu Rate und nimmt die Eintragungen aus dem Verzeichnis in die Datensammlung auf.

Was ist ein SCHUFA-Vertragspartner?

Zu den Vertragspartnern der SCHUFA zählen insbesondere Banken, Versandhäuser und auch Telekommunikationsunternehmen. Diese Vertragspartner holen, bei berechtigtem Interesse, bestimmte Auskünfte über Personen ein. Ein „berechtigtes Interesse“ existiert dann, wenn für ein Unternehmen durch Vorleistungen ein wirtschaftliches Risiko besteht. Zudem sind es auch die SCHUFA-Vertragspartner, die der SCHUFA die einzelnen Informationen zu den Personen melden.

Wie lange steht man in der SCHUFA?

Wie lange bestimmte Daten bei der SCHUFA gespeichert sind, hängt immer davon ab, um welche Informationen es sich handelt. Es kann sein, dass Daten direkt nach Beendigung einer Geschäftsbeziehung gelöscht werden, wie etwas bei der Auflösung eines Girokontos. Auf der anderen Seite können Daten auch für bestimmte Jahre gespeichert werden. Wann genau bestimmte Informationen gelöscht werden, finden sie unter Löschung der Schufa-Daten.